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News vom 29.11.2008
Danish Technological Institute - der hilfsbereite
Mensch-Roboter-Interaktionen basierend auf Entschlüsselungen menschlichen Verhaltens
Mobiler Roboter "Robotino"
Das elektronische Helferlein ist knapp ein Meter groß, hat einen Metallkörper mit einem Kopf darauf und kann Lächeln wie ein Smiley. Wenn man stehen bleibt und ihm in die Augen schaut, dann kommt er auf einen zu. Robotino gehört zur Gattung der sogenannten "Socially Intelligent Robots" und soll, so sein Entwickler Morten Vestergaard-Lund, Projektmanager vom Danish Technological Institute, am Verhalten der Menschen erkennen, ob diese Hilfe benötigen.
Zur Funktionsweise von "Robotino"
berichtet Morten Vestergaard-Lund, Projektmanager vom Danish Technological Institute:
Robotino geht als Basis unserer Forschung in Human-Robot-Interaction.
Durch unsere Arbeit mit Robotino versuchen wir ein System zu bauen, das einen Roboter in die Lage versetzt mit Menschen Kontakt zu bekommen. Und zwar Kontakt der auf Vertrauen aufbaut. Das heisst, der Roboter muss im Stande sein, sich den Menscen so anzunähern, dass es sich natürlich und angenehm anfühlt und so das die persönlichen Grenzen beachtet werden. Unser Robotino kann jetzt eine Person identifizieren, ihr folgen und so versuchen Kontakt zu bekommen.
Mit einem Laserscanner erkennt er, wie die Person sich bewegt oder in welcher Richtung sie steht. Hinzu kommt, dass er sich einer Reihe von Psychologischen Prinzipen bedient. Dadurch ist er in der Lage den richtigen Abstand zur jeweiligen Person zu halten und er nähert sich zum Beispiel nicht von hinten, was die meisten Menschen als eher unbequem empfinden. Der Roboter ist dazu mit einem sehr intuitiven Interface ausgestattet. Dadurch erkennt man sofort die Sinneslage des Roboters.
Das System kann zum Beispiel als elektronischer "Butler" verwendet werden, oder zur Unterstützung in den verschiedenen Aufgaben im Gesundheits- oder in anderen Service-Bereichen. Bislang funktioniert Robotino nur im Labor. Unser Ziel ist es, Robotino in die Lage zu bringen, in menschlicher Umgebungen aggieren zu können. Wenn er dann mal in Serie geht, könnte er seinen Arbeitsplatz zum Beispiel in Einkaufszentren, Flughäfen, Messegeländen oder Hotels finden.
Mobiler Roboter "Robotino"
Quelle: Danish Technological Institute
Über Einsatzbereiche von Navigationsrobotern
berichtet der Vorstandsvorsitzende von BlueBotics, Dr. Nicola Tomatis:
Mit Navigationslösungen für Roboter beschäftigt sich auch das Schweizer Unternehmen BlueBotics aus Lausanne. Mit Hilfe ausgefeilter Technik sind ihre Maschinen in der Lage, den eigenen Standort zu bestimmen, die Umgebung abzutasten und so zu wissen, wohin sie fahren müssen. Eingesetzt werden sollen die fahrbaren Module beispielsweise in Krankenhäusern.
Laut Angaben von Tomatis arbeitet das Unternehmen bereits mit einer deutschen Firma an einem Protoypen. Tomatis rechnet damit, dass die ersten fahrbaren Module in etwa zwei Jahren in der Praxis eingesetzt werden können.
Die Robotino wird in Zusammenarbeit zwischen Dänischen Technologischen Institut und Universität Aalborg, Dänemark.
Weitere Informationen:
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Danish Technological Institute |












